Nina Hagen

Nina Hagen lebte als 17-jährige bereits in einer eigenen Parterre-Wohnung in der Kastanienallee von Ostberlin. Durch zwei polnische Freunde, die visafrei nach Westberlin und zurück reisen durften, machte sie 1972 Bekanntschaft mit dem LSD. Es wurde ein Horrortrip, wie sie in ihrer Autobiografie schreibt. Dennoch blieb sie nach der Ausreise ins nichtsozialistische Ausland 1976 am Ball und warf sich weitere Trips ein. Was nicht alles erklärt, aber einiges. In zwei ihrer frühen Lieder gibt es explizite Nennungen von LSD.

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Blue Cheer

Blue Cheer waren ein Trio aus San Francisco und benannt nach einer gewissen Sorte/Qualität Acid aus dem Haus Owsley Stanley. Ihre Coverversion von Eddie Cochrans „Summertime Blues“ aus dem Jahr 1967 ist großartig und gilt manchem schon als erste Socke in der Schublade „Heavy Metal“; andere lassen die Bezeichnung erst für die frühen Alben von Black Sabbath gelten. Anyway, für mich ist beides typischer Acid Rock. Der Name der Band sagt es ja bereits.

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Steppenwolf

Als Vierjähriger flüchtete Joachim Fritz Krauledat mit seiner Mutter 1948 aus Arnstadt in Thüringen nach Westdeutschland. Eine Dekade darauf wanderte die Familie nach Nordamerika aus, wo Joachim, der sich nun John Kay nannte, wiederum eine Dekade später die Band Steppenwolf gründete und ein flottes Liedchen über einen Ritt mit dem fliegenden Teppich schrieb: „Magic Carpet Ride“. Die Lyrics sprechen für sich. Let the sound take you away!

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