T.C. Boyle: Das Licht

Ende Januar 2019 erscheint ein neuer Roman von T.C. Boyle, interessanterweise zuerst in Deutschland und dann erst in den Staaten. Das Buch handelt von Timothy Leary, Millbrook und LSD – so viel sei schon mal verraten. Dazu geht Boyle im deutschsprachigen Raum auf große Lesereise: Berlin, Essen, Koblenz, Frankfurt/Main, Basel, Innsbruck, München und Augsburg.

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Trip des Geistes

Am 11. Januar 2006 beging der Erfinder und Entdecker des LSD, Albert Hofmann, seinen 100. Geburtstag. Ihm zu Ehren fand eine Konferenz mit dem Titel „The Spirit of Basel“ statt. Der Philosoph Thomas Metzinger war dabei und verfasste für DIE ZEIT einen amüsanten Bericht:

„Die einen sagten noch einmal all das, was sie 1970 auch schon gesagt hatten und gratulierten sich pausenlos und begeistert zum 100. Geburtstag von Albert Hofmann. Die anderen hielten die blaue Blume hoch und bezauberten das Publikum mit liebenswertem Unsinn.“

Psychoaktive Medikamente

„Es gibt im Gehirn etwa zwölf gut bekannte Netzwerke aus Nervenzellen, die untereinander kommunizieren. Wenn man LSD nimmt, lösen sich diese Netze auf, und alles verbindet sich neu. Plötzlich sprechen Hirnareale mit andern, die vorher nichts miteinander zu tun hatten. Ich vergleiche das mit einer Firma, in der jede Abteilung normalerweise ziemlich isoliert ist. Aber eines Tages geht die ganze Firma auf einen Betriebsausflug, und plötzlich redet jeder mit jedem. Die Leute erleben zusammen etwas Schönes und Prägendes. Das kann für später einiges verändern. Plötzlich grüsst vielleicht der CEO einen Mitarbeiter auf dem Gang, was er vorher nicht getan hätte. Eine solche nachhaltige Wirkung könnte es auch bei LSD und anderen psychoaktiven Drogen geben. Wir sehen im Hirnscan auch, dass zum Beispiel in einem Gehirnareal, das bei Depressionen eine Rolle spielt, eine langfristige Veränderung stattfindet – man geht davon aus, dass dort das Grübeln und Gedankenkreisen stattfindet. LSD könnte diesen Kreislauf unterbrechen.“

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Der erste LSD-Trip der Welt

Das berühmt-berüchtigte Wissenschaftsjournal VICE enthüllt: „Der erste LSD-Trip der Welt war eigentlich ziemlich beschissen.“ Das geht aus einem Bericht aus Albert Hofmanns Privatarchiv hervor, den die Universität Bern vor Kurzem erstanden hatte und der zusammen mit anderen Anschauungsstücken aktuell in der schweizerischen Nationalbibliothek in Bern ausgestellt wird.

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LSD in der Nationalbibliothek

Wie die Berner Zeitung informiert, läuft in der deutschsprachigen Schweiz aktuell eine Ausstellung zum Thema LSD. Die Schweizerische Nationalbibliothek in Bern zeigt seit dem 7. September die Ausstellung «LSD. Ein Sorgenkind wird 75».

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Albert Hofmanns Nachlass

Der Schweizer Historiker Beat Bächi erforscht den Nachlass des Chemikers Albert Hofmann. Der Nachlass des LSD-Entdeckers befindet sich heute im Archiv des Instituts für Medizingeschichte Bern. Dort sammeln sich auf etwa 16 Laufmetern seine Manuskripte, Briefe, Vorträge und Gedichte.

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