TED: Rick Doblin

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„The Most Dangerous Man“

Foto: Jay Godwin, gemeinfrei

Aktuellen Presseinformationen zufolge wird das Buch „The Most Dangerous Man in America“ von Bill Minutaglio und Stephen L. Davis als TV-Serie verfilmt. Das Buch handelt von Timothy Leary, seinem Ausbruch aus dem Gefängnis im September 1970, seiner Flucht nach Algerien und in die Schweiz. Woodrow „Woody“ Harrelson (Natural Born Killers, Kingpin, The People vs. Larry Flynt) soll die Rolle von Timothy Leary übernehmen. Ein Sender oder Streamingdienst für die Leary-Serie steht allerdings bislang noch nicht fest.

Michael Pollan wirbt für Psychedelika

„Stellen Sie sich einen schneebedeckten Hügel vor, auf dem Kinder Schlitten fahren. Nach einer gewissen Zeit gibt es Bahnen, und die Schlitten fahren immer in den gleichen Bahnen. Psychedelische Drogen sind wie frischer Schnee, der alles wieder zudeckt und neue Bahnen ermöglicht. Je älter wir werden, desto tiefer werden unsere Gewohnheits-Bahnen. Manche Menschen werden unfähig, sich ausserhalb dieser Bahnen zu bewegen. Psychedelische Drogen schütteln diese Gewohnheits-Bahnen auf und ermöglichen neue Freiheiten.“

«LSD und Mescalin könnten helfen, die wichtigsten Probleme unserer Zeit zu lösen»

T.C. Boyle: Das Licht

Ende Januar 2019 erscheint ein neuer Roman von T.C. Boyle, interessanterweise zuerst in Deutschland und dann erst in den Staaten. Das Buch handelt von Timothy Leary, Millbrook und LSD – so viel sei schon mal verraten. Dazu geht Boyle im deutschsprachigen Raum auf große Lesereise: Berlin, Essen, Koblenz, Frankfurt/Main, Basel, Innsbruck, München und Augsburg.

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Psychoaktive Medikamente

„Es gibt im Gehirn etwa zwölf gut bekannte Netzwerke aus Nervenzellen, die untereinander kommunizieren. Wenn man LSD nimmt, lösen sich diese Netze auf, und alles verbindet sich neu. Plötzlich sprechen Hirnareale mit andern, die vorher nichts miteinander zu tun hatten. Ich vergleiche das mit einer Firma, in der jede Abteilung normalerweise ziemlich isoliert ist. Aber eines Tages geht die ganze Firma auf einen Betriebsausflug, und plötzlich redet jeder mit jedem. Die Leute erleben zusammen etwas Schönes und Prägendes. Das kann für später einiges verändern. Plötzlich grüsst vielleicht der CEO einen Mitarbeiter auf dem Gang, was er vorher nicht getan hätte. Eine solche nachhaltige Wirkung könnte es auch bei LSD und anderen psychoaktiven Drogen geben. Wir sehen im Hirnscan auch, dass zum Beispiel in einem Gehirnareal, das bei Depressionen eine Rolle spielt, eine langfristige Veränderung stattfindet – man geht davon aus, dass dort das Grübeln und Gedankenkreisen stattfindet. LSD könnte diesen Kreislauf unterbrechen.“

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Acid For The Children

Flea, hüpfender Floh-Bassist der Red Hot Chili Peppers, hat seine Autobiografie angekündigt. Er wäre damit nach Sänger Anthony Kiedis, der bereits 2004 in „Scar Tissue“ einige jugendliche LSD-Erlebnisse schilderte, die zweiten Memoiren eines Ur-Peppers.

Laut Musikexpress sollte diese schon im September 2018 erschienen sein, aber auf Amazon steht etwas von November 2019. Uns interessiert hier vor allem der nicht jugendfreie Titel:
ACID FOR THE CHILDREN.