Bagism: 31. Mai 1969

Der Beatnik-Dichter Allen Ginsberg („Howl“) war ebenso dabei wie der Drogenpropagandist Timothy Leary („Turn on, tune in, drop out“), die englische Sängerin Petula Clark („Downtown“), ein Rabbi und ein paar Anhänger der Hare-Krishna-Sekte. In einem Nebenraum nahm ein Tonmeister mit geliehenem Vierspurtonbandgerät den kollektiven Friedensappell auf.

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1959: Allen Ginsberg

Allen Ginsberg war mit den Schriftstellern Jack Kerouac und William S. Burroughs befreundet und gehört zu den exponiertesten Vertretern der Beat-Generation. Der Dichter kam 1959 dank der LSD-Versuche der US-Regierung erstmals mit Psychedelika in Berührung. Durch die Kontakte zu Timothy Leary, der ihn mit der Pilzdroge Psilocybin bekannt machte, und zu Ken Kesey, an dessen Acid-Tests er teilnahm, wurde Ginsberg zum Fürsprecher der Hippie-Generation.

Psychedelic Ballrooms II

San Francisco war in der zweiten Hälfte der Sechzigerjahre sowas wie die Hauptstadt der psychedelischen Jugendkultur. Aus verstaubten Tanzhallen der Jahrhundertwende wurden die Vorläufer unserer heutigen Tanztempel. Hier wurde das Grundlayout moderner Diskotheken mit Stroboskop, Lightshow und Discokugel entwickelt.

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1963: Tom Robbins

Für die einen ist er ein Niemand, für seine Fans ist Tom Robbins „der beste Schriftsteller der Welt“ (Thomas Pynchon). Sein Roman „Even Cowgirls Get the Blues“ wurde mit Uma Thurman und Keanu Reeves verfilmt.* Mit 31 Jahren unternahm der Kolumnist der Seattle Times einen betreuten LSD-Trip, mit einer beachtlichen Tagesdosis von 300 Mikrogramm.

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